Back again

Es tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde *schäm*, obwohl ich schon eine ganze Weile wieder in Deutschland weile. Mir geht es gut, ich bin nach 22h heil in Deutschland gelandet und wurde dann von meinen Bruder Jakob und meiner sozusagen Schwester Burcu am Flughafen abgeholt *dafürknutsch* Meine Weihnachtstage habe ich dann mit der gesamten Familie in Nördlingen bei meinen Großeltern verbracht, was sehr schön war, auch wenn ich durch die Zeitverschiebung noch ziemlich matschig war. Und seit Freitagabend bin ich nun endlich wieder in meinen eigenen vier Wänden 🙂

Ich hoffe, ihr hattet alle ganz schöne Weihnachten, so wie ihr sie euch vorgestellt habt und wünsch euch gleich noch ein tolles Jahr 2010.

Mit meiner Ankunft hier ist meine Reise nun auch schon wieder vorbei, ein „wenig“ früher als geplant 😉 Danke für euer Interesse, euer Lesen und für eure Kommentare. Ein wirklich dickes Dankeschön 🙂 und dafür gibts auch ein Blümli

Meine Bloggerei auf wombatwoelkchen.wordpress.com ist nun vorbei, ein paar Nachbesserungsarbeiten werden in den nächsten Wochen noch folgen. Aber ich hab so Spaß an der Bloggerei gefunden, weswegen ich mir auch ein Deutschlandblog gebastelt hab: http://gewitterwoelkchen.wordpress.com

hier auf wombatwoelkchen wird nur übers Reisen berichtet, von daher hoff ich, dass ich hier nicht allzu lang abwesend bin 😉

Machts gut soweit *wink* und danke nochmal

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Von draus von der Suedhalbkugel komm ich her…

… ich muss euch sagen, schoen war es sehr 🙂 All ueberall auf den Wellen- und Haeuserspitzen, seh ich goldene Erinnerungen sitzen. Und suedlich aus des Flughafens Tor, sah mit grossen Augen die Boeing hervor.

Ja, es ist soweit, nach 116 Tagen (ja Busfahrten sind langweilig) gehts wieder zurueck nach Hause 🙂 Die Zeit hier war, trotz oder vielleicht auch wegen der Tiefen, einfach schoen und sehr, sehr wertvoll fuer mich. Die Erfahrungen haben mich glaub ich veraendert, mein Englisch ist besser und zu guter letzt: ich hab tolle Sachen gesehen und erlebt, die ich nie wieder vergessen werde 🙂 Ich bin sehr froh, diese Reise gemacht haben zu duerfen und hab sie echt genossen. Klar, ein ganz klein wenig traurig bin ich schon, aber die Freude auf daheim (und eine normale Tastatur) ueberwiegt deutlich. Schoen wars, aber grad weils nicht fuer lange war, konnte ich hier alles viel intensiver geniessen 🙂

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten 🙂

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Finally it was a wombat

Ja, ich muss erst fast vier Monate durch Australien und Neuseeland gondeln, bevor ich ein Wombat (nein, es waren sogar zwei) zu Gesicht bekomme und zwar da, wo alles angefangen hat, naemlich in Sydney. Aber ich habs geschafft. Nachdem ich mich heut nach bestimmt zehnmal umdrehen aus dem Bett geschaelt, (das war echt n tolles Bett im YHA), gefruehstueckt und dann Konto aufgeloest hatte und dann noch kurz bei AIFS (free Internet) gewesen bin, hab ich mich auf nach Darling Harbour in die Sydney Wildlife World gemacht. Zuerst gings da um Schmetterlinge, Spinnen, Schlangen, Koalas, Nachtaktive Possums etc. und Kaengurus und ich war schon kurz davor, aufzugeben und mich damit abzufinden, keine Wombats gesehen zu haben (was eine herrliche Ironie gegeben haette). Doch dann, dann erblickte ich sie. In einer kleinen Hoehle neben den Felsen-Wallabies, da lagen sie faul in der Gegend rum und schliefen. Man war ich happy. Endlich Wombats 🙂 Jaaaaa, und da schliefen sie also (kein Wunder sind nachtaktiv). So richtig faul. Einer ist aber mal aufgestanden und hat sich bewegt. – Zu einer anderen Schlafstelle 😉 Sie sind genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe. Eineinhalb mal so gross wie eine Katze, fett, faul und haarig. Aber knuffig 🙂

Also Steffi, Mission erfuellt, Wombat gesehen 😉

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Gedanken ueber das Free-Food-Shelf

Vier Monate hat es mir geholfen, ist mir treu in fast jedem Hostel begegnet, war mal reich gefuellt, mal bat es um eine Spende, aber in jedem Fall hat es einen eigenen Eintrag verdient: Lang lebe das Free-Food-Shelf!

Fuer alle Nicht-Backpacker und Sich-nicht-herleiten-koenner sei es kurz erklaert. Das FFS, zu Deutsch Frei-Futter-Regalbrett, findet sich in den Kuechen saemtlicher Hostels (ausser in der Rooftop Travellers Lodge in Sydney), besteht aus dem, was Backpacker nicht mehr zum Kochen brauchen und/ oder nicht mehr essen wollen und ist steht jedem Kochenenden zur Verfuegung. Dem nach ist das FFS immer so ein wenig wie Lottospielen. Man kann richtig Pech haben und es findet sich nicht mehr als Staub, vielleicht noch eine vertrocknete Karotte und etwas Salz. Man kann aber auch richtig Glueck haben und die tollsten Zutaten darin finden, insbesondere dann, wenn ein Backpacker-Neuling noch nichts vom FFS gehoert hat und seine gesamten Einkauf darin deponiert hat (weil so viel Platz war). Der Nachteil am FFS ist, dass man i.d.R. nicht genau weiss, wie lange das Zeug da schon drin liegt und dementsprechend gut ist. Es empfiehlt sich jedenfalls, vorher mal dran zu riechen, bevor man sich das Free-Dressing ueber seinen Salat kippt, anderenfalls koennte das unschoene Nachwirkungen haben (ist zum Glueck nicht mir passiert, sondern einer Zimmergenossin, schoen war das trotzdem nicht). Aber ich hab schon ganze Mahlzeiten aus einem FFS gezogen, Nudeln mit Tomatensosse inkl. Nachtischmango (die war echt noch frisch). Und Nutella und Erdnussbutter.  War ne echte Goldgrube 🙂 Standarts des FFS sind meistens Salz, Pfeffer, manchmal noch Oel und offene Milch, sowie angefangene Marmelade… Es gibt uebrigens in jeder Kueche zwei FFSs. Eins fuer dry-food, also alles was nicht in den Kuehli muss, und ein cool-food-shelf, im Kuehlschrank. Ein Blick reinwerfen schadet nie, manchmal spart man sich echt das einkaufen 🙂

Ein Hoch auf das FFS!

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The end is near

Tatsache, in zwei Tagen mach ich mich schon auf den Weg nach Deutschland 😮 jetzt gehts heut aber erstmal nach Sydney, die Bestellungen beim Weihnachtskaenguru abholen und noch versuchen, irgendwie ein Wombat zu sehen. Kaum zu glauben, aber wahr: Ich hab in meiner gesamten Australienzeit kein einziges Wombat gesehen. Eine Schande! Also meine Zeit in Neuseeland ist vorbei, sie war sehr schoen (oooohja) und jetzt gehts wieder in noerdlichere Gefilde 🙂 Bis bald

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Von Weihnachtsliedern und anderen Unterwassermanoevern

So, zur Abwechslung gibt es mal ein Raetsel fuer euch: Was ist das? Schwarz, singt Weihnachtslieder durch einen Schnorchel und paddelt unkoordiniert auf der Wasseroberflaeche herum, Gesicht nach unten.

Antwort: Vroni (und noch 16 andere Leute) im Neoprenanzug beim Schwimmen mit Delfinen. Ja richtig, ich bin mit Delfinen geschwommen *woohoo* Das bedeutete zwar um 4:40 in der Frueh aufstehen, Schwimmsachen anziehen und zurm Dolphin Encounter gehen, wo ich mit Neopren, Maske, Schnorchel und Flossen versorgt wurde und dann gings, nach einer kurzen Einfuehrung auch schon rauf aufs Boot und raus aufs Meer. Wir mussten nicht lange suchen, nach etwa 20min Fahrt konnten wir eine Schule Delfine auf der rechten Seite des Bootes ausfindig machen. Und so ging es dann recht schnell: Rein in die Flossen, Maske drauf und rein ins Wasser (ca. 10 Grad „warm“). Um die Aufmerksamkeit der wilden (!) -die leben da wirklich in freier Wildbahn, werde nicht gefuettert oder gefangen gehalten oder so- Delfine auf uns zu ziehen (und auch zur Belustigung der Nichtschwimmer), wurde uns empfohlen, uns moeglichst Delfin-maessig zu verhalten, also zu tauchen, flach im Wasser zu paddeln und Geraeusche durch den Schnorchel zu machen, in dem wir z.B. etwas singen. So kam es dann, dass ich in meinem Neoprenanzug an der Wasseroberflaeche trieb (zum Tauchen wars mir dann doch zu kalt) und immer zu „Kling Gloeckchen kling“ durch meinen Schnorchel sang. Und Tatsche, des hat funktioniert, mit einem Mal war ich umgeben von minimum fuenf Delfinen, die um mich herumschwammen. Einfach sagenhaft! Das kalte Wasser war vergessen, es gab nur noch mich und die Delfine. Dann bewegte sich die Schule weiter, wir sind wieder ins Boot geklettert und noch ein Stueck gefahren, um nochmal zu schwimmen. Diesmal hab ich mich mit „Oh Tannenbaum“ bemerkbar gemacht, aber das fanden die Delfine nicht so spannend und deswegen waren es ein paar weniger. Aber toll wars immer noch 🙂 Wir sind dann nochmal zu einer anderen Stelle gefahren, aber mir war mittlerweile so kalt, dass ich lieber draussen geblieben bin und meine Klamotten angezogen hab. Anschliessend hatten wir noch die Gelegenheit, ganz, ganz viele Delfinfotos zu machen und wir sind zu einer Schule von ungefahr 100 Delfinen gefahren. Diese Tiere sind so toll, so neugierig (sind immer vorm Boot hergeschwommen) und entertainend, ein paar sind ganz hoch aus dem Wasser gesprungen 🙂 Aber dann war die Zeit leider auch schon um und wir sind wieder ans festland gefahren. Es hat sich in jedem Fall gelohnt, so frueh aufzustehen und wird mir sicher noch seeeeehr lange in Erinnerung bleiben 🙂 SYS vroni

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Verliebt in eine Stadt

Leute, es geht so einfach, eine Vroni gluecklich zu machen. Gebt ihr Sonne und eine schoene Stadt, und vielleicht noch ein bisschen Unterhaltung in Form von Strassenkuenstlern oder einem Buch (was auch immer der book exchange hergibt, aktuell: gossip girl). All das hab ich heut in Christchurch gehabt. Die Sonne ist wieder am Scheinen (kaum noergelt man ein bisschen), Christchurch selbst ist super schoen (ganz niedliche Haeuser 🙂 ) und da ich heut auschecken musste, hab ich mich ein bisschen auf den Kirchplatz gesetzt, wo allerlei los ist. Maori-Gruppen, Steptaenzer, Zauberer, Strassenmusikanten (von Dudelsack bis Keyboard alles dabei), Markt, Schachspieler… Einfach super 🙂 Jetzt warte ich auf meinen Bus, der mich nach Kaikoura bringen soll, Stadt der Wale und Delfine. Und Deutschland ist auch nicht mehr fern.

Hey, es ist perfekt…

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